Demo und Feier Ender der Rodungsaison 13.03.2022 – Glashaus Rieselfeld Freiburg

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Erfolg für den Eichwald, die BI und die Waldbesetzung in Müllheim

Wir Menschen aus dem Dieti gratulieren unseren Nachbarn und Waldfreund:innen in Müllheim zu der Meldung, daß die Hiebe im Hoyerstännle vorerst ausgesetzt sind!

https://eichwald-muellheim.de/

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Sicherheit, Bäume und Wind

Da einige Bäume im Wald gesundheitlich angeschlagen sind, gibt es speziell bei starkem Wind erhöhte Umsturzgefahr. Der eisige Wind der letzten Wochen hat leider zwei große Eschen in direkter Nähe des Camps zu Fall gebracht.

Wir empfehlen, dass Menschen sich bei starkem Wind oder anderen gefährlichen Wetterereignissen nicht im Wald aufhalten. Wenn ihr temporär einen anderen Schlafplatz benötigt, meldet euch gerne bei uns über das Waldhandy oder über einen Messenger wie Telegram oder Signal (http://dieti.blackblogs.org/kontakt/).

Wir möchten euch generell einladen, uns zu kontaktieren, wenn ihr plant für mehrere Tage in die Besetzung zu kommen, dann können wir euch noch nähere Informationen geben.

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Dieti bleibt goes Insta

Hallo Menschen, nun ist es endlich soweit… Wir haben jetzt einen aktiven Instagram Account (@dietibleibt). Dort werden wir euch einen Einblick in die Besetzung des Langmattenwäldchens geben und euch hoffentlich motivieren mal vorbei zu schauen 😉

Wir freuen uns auf euch!

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Waldspaziergang Sonntags 14 bis ca. 15:30

Treffpunkt ist nicht im Wald sondern an der Straßenbahnhaltestelle “Bollerstaudenstrasse” im Rieselfeld.

Es wird viele Infos und Vernetzungsmöglichkeiten geben.
Wir freuen uns auf euch.

Karte:Eine Karte vom DietiLink zur vollständigen Karte mit Zoom

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Positionspapier

Wir sind mittlerweile seit vier Wochen hier und besetzen diesen Wald. Nach vielen Gesprächen untereinander und mit verschiedenen Akteur*innen möchten wir uns nun öffentlich zu einigen Themen positionieren.

Wir sind uns des realpolitischen Spannungsfeldes zwischen der Schaffung von sozialem Wohnraum und dem Erhalt dieses Waldes bewusst, sehen aber die soziale und ökologische Krise als untrennbar miteinander verwoben. Aus diesem Grund dürfen ökologische Nachhaltigkeitsaspekte und soziale Fragen nicht in Kompromissen gegeneinander ausgespielt werden. Wenn wir bei der Priorisierung unserer lokalen sozialen Probleme weiterhin in Kauf nehmen die Integrität wertvoller intakter Ökosysteme zu zerstören, lösen wir die sozialen Probleme nicht, sondern verlagern sie auf spätere Generationen und über Ländergrenzen hinweg.

Wir positionieren uns nicht gegen den Bau des neuen Stadtteils, erkennen den Bürger*innenentscheid an und befürworten die Schaffung sozialen Wohnraums, sehen dies aber nicht in einem Widerspruch zum Erhalt dieser 4,5 Hektar Wald. Unserer Vorstellung nach könnten die auf der Fläche des Waldstücks geplanten Wohneinheiten durch höheren Geschosswohnungsbau in dem neuen Stadtteil oder durch Nachverdichtung in schon bestehenden Stadtteilen geschaffen werden und die Sportplätze auf Flächen verlegt werden, die nicht bewaldet sind. Auch für die Straßenbahnführung gibt es alternative Konzepte.

Ein ökologisch wertvoller Waldbestand kann nicht durch neu gepflanzte Bäume „ausgeglichen“ werden. Nicht die Anzahl der Bäume ist entscheidend, sondern die Verbundenheit von Ökosystemen, die Altersstruktur der Bäume und die vorhandene Artenvielfalt. Bei dem immensen Kosten- und Planungsaufwand, der betrieben wird, um Dietenbach gegen Hochwasser zu sichern, sollte es bei entsprechender Prioritätensetzung auch möglich sein, so zu planen, dass der Wald erhalten bleibt, der eine wichtige Funktion für Klimaschutz (Mitigation) und Klimaanpassung (Adaption) einnimmt . Die fortschreitende Klimakrise erfordert ein grundlegendes Umdenken unseres Umgangs mit Ressourcen und Ökosystemen.

Wir sehen die Schaffung von Sozialwohnraum mit einer Bindung von wenigen Jahrzehnten nicht als Lösung für das Problem, sondern nur als Aufschub, der das Problem an Folgegenerationen vererbt. Daher fordern wir eine immerwährende Sozialbindung. Wir unterstützen auch die anderen Forderungen des Recht auf Stadt Netzwerks Freiburg (https://www.rechtaufstadt-freiburg.de/blog/2019/02/04/jein-zu-dietenbach/ und https://www.rechtaufstadt-freiburg.de/blog/2019/03/04/dietenbach-dauerhaft-bezahlbaren-wohnraum-erkaempfen/).

Die Rodung der ökologisch wertvollen Waldflächen steht in starkem Widerspruch zum Klima- und Artenschutzmanifest des Freiburger Gemeinderates, das mit großer Mehrheit im Jahr 2019 beschlossen wurde. Unter dem letzten Punkt des Manifestes heißt es z.B. „Der Gemeinderat der Stadt Freiburg…appelliert an die Bürgerschaft Freiburgs, ihr Engagement im Klimaschutz und zum Erhalt der biologischen Vielfalt fortzusetzen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten auszuweiten.“ Mit unserer Aktion wollen wir genau dieser Aufforderung nachkommen und einen aktiven Beitrag für den Erhalt dieses naturnahen Ökosystems mit bis zu 200 Jahre alten Bäumen leisten.

Wir laden alle Menschen ein, mit uns das Gespräch zu suchen und freuen uns über ein möglichst breites Spektrum an Perspektiven. Wir distanzieren uns jedoch klar von rassistischen, sexistischen, ableistischen, homo- und transfeindlichen, klassistischen und anderen diskriminierenden sowie verschwörungserzählerischen Ideologien und gehen keine Bündnisse mit Gruppen oder Personen ein, die solche Ideologien verbreiten oder ihnen eine Plattform bieten.

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Dieti Bleibt!

Hallo Freiburg,

Im Zuge der Bebauung des Dietenbachareals ist die Rodung von ca. 5 ha Waldfläche geplant, obwohl im Vorfeld des Bürger*innenentscheids seitens der Projektleitung zugesichert wurde, dass für den Stadtteil Dietenbach kein einziger Baum gefällt werden muss.

Deshalb haben wir das Langmattenwäldchen im Rieselfeld besetzt.

Die Rodung der 5ha ökologisch wertvollen Waldflächen steht in starkem Widerspruch zum Klimamanifest des Freiburger Gemeinderates, der mit großer Mehrheit im Jahr 2019 beschlossen wurde. Unter dem letzten Punkt des Manifestes heißt es z.B. „Der Gemeinderat der Stadt Freiburg…appelliert an die Bürgerschaft Freiburgs, ihr Engagement im Klimaschutz und zum Erhalt der biologischen Vielfalt fortzusetzen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten auszuweiten.“

Mit unserer Aktion wollen wir genau dieser Aufforderung nachkommen und einen aktiven Beitrag für den Erhalt dieses naturnahen Ökosystems mit bis zu 200 Jahre alten Eschen leisten.

Diese sind in Europa vom Aussterben bedroht und bieten ca. 50 Vogelarten, zahlreichen geschützten Fledermäusen und z.B. dem bedrohten Hirschkäfer einen wichtigen Rückzugsraum, von denen viele auf Eschenwälder angewiesen sind.

Zudem hat ein Waldsaum im städtischen Raum einen wichtigen Kühleffekt und ist Naherholungsgebiet für die Anwohnenden.

Wir finden, dass dieser Waldsaum in Zeiten von Klimakatastrophe und Trockenheit unter keinen Umständen gerodet werden darf.

Wir erhoffen uns mit der Besetzung einen Raum für Austausch und Vernetzung zu schaffen, und einen breiten gesellschaftlichen Diskurs über das Bauvorhaben Dietenbach mit seinen sozialen und ökologischen Aspekten anzuregen.

Deshalb möchten wir euch einladen mit uns die Debatte zu gestalten, und eure Themenschwerpunkte und Anliegen mit einzubringen.

Aktuell arbeiten wir an einem Offenen Brief an die Stadt. Wenn ihr daran mitschreiben oder unterzeichnen wollt, meldet euch gerne bei uns.

Am Sonntag folgt dann der Offene Brief mit näheren Infos zu unseren Forderungen.

Dafür seid ihr eingeladen, dieses Wochenende für Diskussionen, Skillshares und Vernetzung in den Wald zu kommen. Falls ihr Programmpunkte (mit)gestalten wollt, gibt es dazu auch kurzfristig die Möglichkeit.

Falls wir diese vorab ankündigen sollen, schreibt uns gerne.

Generell laden wir alle Menschen ein, sich dem Schutz des Waldes anzuschließen und sich mit vielfältigen Aktionen gegen die Abholzung unserer Wälder einzusetzen. Mit unserer Aktion reihen wir uns in die Klimagerechtigkeitsbewegung ein, die herrschende Systeme kritisch hinterfragt und eine soziale und ökologische Transformation anstrebt.

Kontakt

Love & Rage
ein paar Menschis aus dem Dieti

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